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Nordwest-Territorien


Die Nordwest-Territorien sind eine Provinz im Norden Kanadas. Sie entstanden im Jahre 1870, als drei Jahre nach Gründung Kanadas das Gebiet an Kanada zugeschlagen wurde. Bis 1905 gehörten auch die heutigen Provinzen Saskatchewan und Alberta, sowie weite Teile Manitobas zu den Nordwest-Territorien.

 

1898 wurde das Yukon-Territorium aus Teilen der Nordwest-Territorien gebildet und 1999 erhielten die Inuit mit Nunavut ebenfalls einen Teil der Nordwest-Territorien.
Gegenwärtig umfasst das Gebiet der Nordwest-Territorien eine Fläche von knapp 1.350.000 Quadtrakilometern und besitzt eine Einwohnerzahl von knapp 45.000 Menschen.

 

Davon leben etwa 18.000 Menschen in der Hauptstadt Yellowknife. Es bildet gemeinsame Grenzen zum Yukon-Territorium im Westen, Nunavut im Osten, Saskatchewan, Alberta und British Columbia im Süden.

 

 


Das Klima ist Subpolar und polar mit langen, kalten Wintern und mäßigen, kurzen Sommern. Im Süden dehnen sich große Wälder aus. Vor allem rund um den im Süden der Provinz liegenden Großen Sklavensee mit seiner Hauptstadt Yellowknife.

 

In und um der Stadt, sowie in den am See gelegenen Kleinstädten und Dörfern leben die meisten Menschen. Weiter nördlich wird der Wald immer lichter, bis die Landschaft im Norden schließlich in die Arktische Tundra übergeht. Die Küste im Norden grenzt an das Nordpolarmeer.


Der größte Wirtschaftszweig der Nordwest-Territorien ist der Abbau von Gold, Silber, Diamanten und anderen Bodenschätzen. Vor allem um Yellowknife werden Diamanten bester Qualität abgebaut. Ein weiterer wichtiger Wirtaschaftszweig ist die Land- und Forstwirtschaft und die damit verbundene
holzverarbeitende Industrie.


Doch auch der Tourismus ist in den Nordwest-Territorien stark auf dem Vormarsch. Bereits schon seit längerer Zeit dient der Ort Yellowknife als eine Art Ausgangsbasis für abenteuerlustige Urlauber, welche sich weiter in den Norden der Provinz durchschlagen wollen um einen Trekkingurlaub inmitten der kanadischen Tundra zu genießen. Häufig ist auch das etwas nördlich des Polarkreises liegende Inuvik das Ziel. Neben seinem landschaftlich großartigen Umland bietet diese 3.000 Seelen zählende Gemeinde auch einige kulturelle Sehenswürdigkeiten.


So beispielsweise die in Igluform errichtete Kirche Igloo church our lady of victory, oder das Arctic visitors center mit einer schönen Ausstellung über die Arktis.
Für besonders wagemutige Kajakfahrer ist es eine wahre Herausforderung den Mackenzie-River hinab zu fahren. Er gilt wegen seinen vielen Stromschnellen als besonders anspruchsvoll, mancherorts auch gefährlich und sollte daher nur von sehr geübten Kajakfahrern und mit einheimischer Führung durchfahren werden.

 

 


Im Süden ist die Stadt Yellowknife das kulturelle Zentrum der Region. Es liegt direkt am Ufer des etwa 27.000 Quadratkilometer messenden Großen Sklavensees. Dieses fischreiche Gewässer ist vor allem bei Hobbyanglern sehr beliebt. Auch als Wandergebiet eignet sich die Uferzone und das umliegende Umland vorzüglich. Wer seinen Traum von einer einsamen Blockhütte in Kanada als Urlaub erfüllen will, ist in dieser Gegend genau richtig. Rund um den See stehen viele Hütten und kleine Ferienhäuser, die an Touristen aus aller Welt vermietet werden.


Am Südwestufer des Großen Sklavensees befindet sich der Ort Hay River. Unweit dieses Ortes liegt der Wood-Buffalo-Nationalpark. In diesem Nationalpark dehnen sich große Wälder, aber auch einige kleinere Seen aus. Er beherbergt eine sehr artenreiche Fauna und Flora mit zum teil sehr seltenen Arten. Unter dem Park befindet sich ein gigantisches System an Höhlen und Grotten.

 

An vielen Stellen sind die nur wenigen Meter unter dem Boden liegenden Hohlräume eingebrochen und hinterließen so die für den Park charakteristischen Sinklöcher. Mit etwas Glück kann man dort einige Waldbisons durch den Wald streifen sehen oder einen Weißkopfseeadler beim Flug beobachten.

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