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Nunavut


Nunavut ist ein Territorium im äußersten Norden Kanadas. Der Name stammt aus der Spracher der Inuit und bedeutet soviel wie "Unser Land". Es hat eine Fläche von ca. 2,1 Millionen Quadratkilometern, dabei aber eine Einwohnerzahl von gerade einmal 32.000 Menschen. Es nimmt die Nordwestküste der Hudson Bay ein, sowie weite Teile der Kanadischen Nordpolarmeerküste und eine Vielzahl im Nordmeer gelegenen Inseln.

 

Auch die große Arktisinsel Baffinland gehört zum Territorium Nunavuts. Im Westen bildet es eine lange Grenze zu den Nordwest-Territorien, im Süden zu Manitoba. Die nördlichsten Inseln Nunavuts grenzen an die zu Dänemark gehörende Insel Grönland. Entstanden ist es am 1. April des Jahres 1999, als man der dort lebenden Bevölkerungsmehrheit der Inuit (früher weitläufig als Eskimos bezeichnet) eine eigene Provinz zugestand.

 

 

 

So wurde dieses Gebiet 1999 von den Nordwest-Territorien abgetrennt, wie es 1905 mit Manitoba und Saskatchewan geschah. Die offizielle Landessprache ist Inuit, doch wird genauso auch Englisch und Französisch als Verkehrs- und Amtssprache anerkannt. Nunavut hat zwar den Status einer eigenständigen, zu Kanada gehörenden Provinz, doch liegt im Gegensatz zu den anderen Provinzen die Regierungsgewalt zum größten Teil bei der Zentralregierung in Ottawa. Trotzdem gibt es in der Hauptstadt Iqaluit ein eigenes Parlament mit
fast allen Entscheidungsbefugnissen wie in den anderen Provinzen.


Das Klima ist subpolar bis Polar. Es herrschen lange, kalte Winter und kurze, mäßige Sommer vor. Auf dem südlichen und mittleren Festland, auf den südlichen Inseln und auf dem größten teil Baffinlands breitet sich meist Arktische Tundra aus, welche mit kleinen Wäldern von Zwergbäumen unterbrochen wird. Lediglich im äußersten Süden, Richtung Manitoba dehnen sich auch größere Wälder mit normalen Bäumen aus. Der äußerste Norden liegt hingegen in der Zone des ewigen Eises.


Der Hauptwirtschaftsfaktot Nunavuts ist der Abbau von Bodenschätzen. In Nunavut wird Blei, Zink und Silber abgebaut. Des Weiteren wird auch Erdöl und Erdgas gefördert.


Eine nicht unbedeutende Einnahmequelle ist die Herstellung von Inuitkunstwerken sowie deren Vertrieb. Diese Produkte alter Kunst werden weltweit verkauft.
Außerdem ist der Tourismus in Nunavut sehr stark im Kommen.

 

Die Regierung Nunavuts ist bestrebt, diesen Sektor in den nächsten Jahren stark auszubauen.

 


Der Tourismus ist vor allem für Naturliebhabende und auch Abenteuerurlauber zugeschnitten. Dabei entwickelt sich mehr und mehr der Trend entweder den Urlaub in einer einsamen Hütte inmitten der wildromantisch schönen Kanadischen Tundra zu verbringen, oder mit einem Elektrobob oder traditionell mit Hundeschlitten eine längere Tour durch das ewige Eis zu unternehmen. Solche Touren können mit einheimischen Führern gebucht werden und erfreuen sich steigender Beliebtheit mit Besuchern aus aller Welt.


Empfehlenswert sind auch Schifffahrten durch die Inseln des Nordpolarmeers bis nach Nuuk auf der Insel Grönland. Mit etwas Glück können die Schiffsreisenden dabei Eisbären, Robben oder andere Tiere der Arktis beobachten.
Auch die jahrtausende alte Kultur der Inuit ist sehr sehenswert und in vielen Gegenden Nunavuts spürbar. Dabei macht die gastfreundliche und heitere Art der Inuit den Aufenthalt in Nunavut zu einem unvergesslichen Erlebnis.

 

 

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