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Columbia River - Ein mächtiges Naturereignis


Der Columbia River durchquert mit einer Länge von 1953 km das westliche Nordamerika. Von allen nordamerikanischen Flüssen, welche in den Pazifischen Ozean münden, ist er der wasserreichste. 15% seines Einzugsgebietes mit einer Größe von 668.217 km² liegt in Kanada.


Den Namen verdankt der Fluss einem Schiff, der Columbia Rediviva. Der amerikanische Kapitän Robert Gray befuhr als erster am 11.Mai 1792 diesen Fluss, um im pazifischen Nordwesten mit Fellen zu handeln.
Kartographiert wurde der Columbia River zum ersten mal vollständig von David Thompson im Jahre 1814.

 

 


In der kanadischen Provinz British Columbia befindet sich die Quelle des Columbia Rivers. Dann durchquert er den Osten des Bundesstaates Washington. Zwischen den Bundesstaaten Oregon und Washington bildet der Fluss auf 480 km vor seiner Mündung die Grenzen dieser Staaten. Über die Staaten Montana und Idaho erstreckt sich das erweiterte Flusseinzugsgebiet. Schließlich mündet der Columbia River, als größter Fluss des Pazifischen Nordwestens, bei Astoria im Pazifik.


Die mächtigsten Zuflüsse des Columbia Rivers sind der Snake River, Willamette River, Oreille River, Cowlitz River, Kootenay River, Deschutes River, Kettle River, um nur einige zu nennen.
Außerdem ist der Columbia River der einzige Fluss, der entlang der Pazifikküste ein System von Küstengebirgen durchbricht und somit die Verbindung des Kontinentinneren mit der Küste herstellt.


Genau dieser, die Kaskadenkette durchbrechende Flussabschnitt, welcher eine Länge von 80 km beträgt, ist der Columbia River George, an dessen Engpass der Bonneville Staudamm liegt. Größere Orte dieser Schlucht sind The Dallas und Hood River. Hier wird hervorragender, einheimischer Wein, welcher an den Hängen der Schlucht angebaut wird angeboten.


Wenige einhundert Meter über dem Tal befindet sich nordöstlich von Oregon der Aussichtpunkt Crown Point. Die Mächtigkeit dieses Flusses ist für jeden Besucher sehr beeindruckend und man tritt ihm mit Respekt entgegen. Neben dem Sankt-Lorenz-Strom, dem Mississippi und dem Mackenzie River ist er der viertmächtigste Strom Nordamerikas.


Die Kraft dieses Flusses, der vor vielen Jahren reich an wilden Lachsen war, wird heute durch Staudämme gebändigt, die zur Kontrolle von Überschwemmungen und zur Stromerzeugung genutzt werden.
In Kanada gibt es am Columbia River den Mica-Staudamm, die Revelstoke-Talsperre, den Keenleyside Dam und den Duncan Dam, in den USA die Grand-Coulee Talsperre und Lake Bonneville.


In Hanford Reach befindet sich ein rund 80 km langer, unbebauter Abschnitt, in dem die Lachse Möglichkeiten zum laichen finden.
Ein interessantes Touristenziel ist das Columbia-Feuchtgebiet im Rocky-Mountains-Graben. Es besteht aus zwei Seen, dem Columbia-See und dem Windermere-See, in regelmäßigen Perioden überschwemmte Sümpfe und Flächen und bietet somit für viele Tier- und Pflanzenarten einen idealen Lebensraum.

 

 

 

Diese Region ist die Heimat 11 verschiedener Arten großer Säugetiere, wie den Grizzlybären, Elch, Wolf, Vielfrass, Bergziege, Schwarzwedelhirsh und Bergkaribu. Auch viele Vögel haben in dieser Region ihre Brutstätten. Fischadler, Graureiher, Eistaucher und Kanadagänse nisten hier. Tierbeobachtungen und Expeditionen sollte man sich in diesem Gebiet nicht entgehen lassen.


Auch hat der Fluss außerhalb des Columbia-Feuchtgebietes ein reiches Freizeitangebot zu bieten. Kanu fahren und Rudern, Angeln, Wandern, Joggen, Wasserski und vieles mehr kann man nutzen, um den Columbia River mit seiner phantastischen, beeindruckenden Umgebung hautnah zu erleben.

 

 

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