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Kouchibouguac


Kouchibouguac ist der größere von zwei Nationalparks in Kanadas atlantischer Provinz New Brunswick. Der Name (sprich: kutschi-bu-guak) stammt aus der Sprache der Micmac-Indianer und bedeutet so viel wie "Fluss der großen Tidenunterschiede".

 

Der Park liegt an der zentralen Ostküste von New Brunswick. Die nächste größere Stadt ist Moncton (südlich, circa eine Autostunde). Etwa vier Stunden braucht man bis zur Grenze von Quebec oder nach Maine (Staatsgrenze USA). Der Haupteingang zum Park liegt in der Nähe der gleichnamigen Ortschaft am Highway 134.

 

Der Nationapark umfasst etwa 238 Quadratkilometer und erstreckt sich etwa 26 Kilometer lang am Atalntik entlang. Hinter der Küste liegt ein faszinierendes Landschaftmosaik von Dünen, Salzwiesen, Brackwasserlagunen, Sümpfen, Bächen und Wäldern. Knapp 60 Kilometer Rad- und Wanderwege erschließen diese Landschaft, dazu kommen einige Naturerlebnispfade.

 

 

 

Im Winter sind zahlreiche Loipen gespurt, abseits kommen Schneeschuh-Wanderer auf ihre Kosten.
Der Park bietet Gelgenheit für alle Arten von Wassersport - neben Paddeln mit Kanu und Kajak kann man am Strand von Kelly´s Beach auch herrlich Baden und Sonnenbaden. (Angeblich gibt es hier das wärmste Badewasser nördlich der Virginias.) Für Naturenthusiasten ist besonders die Vogelwelt des Kouchibouguac Nationalparks interessant:

 

In den ausgedehnten Dünen gibt es eines der größten Seeschwalben-Brutgebiete auf dem ganzen nordamaerikanischen Kontinent und große Bestände an Regenpfeifern. Weitere seltene Arten wie Fischadler sind überall im Park anzutreffen. Vom Strand und den Dünen aus lassen sich neben den Vögeln auch zwei größere Populationen von Robben auf den vorgelagerten Inseln und Sandbänken beobachten - es gibt Seehunde ebenso wie Kegelrobben.
An verschiedenen Stellen können Boote, Angelausrüstung und Grillgeräte ausgeliehen werden.

 

Der Nationalpark-Service bietet zielgruppengerechte Angebote für Erkundungen, geführte Wanderungen und Kinder-Naturerlebnissen an. Thematische Naturerkundungs-Lehrpfade wie der Salzwiesenweg, der Biberweg oder der Zedernweg führen auf kürzestem Weg (zum Teil weniger als zwei Kilometer) zu den Hauptattraktionen und Naturschönheiten des Parks. Ausgedehnte Strandspaziergaänge sind möglich und absolut lohnend - allerdings ist das Wandern durch den zum Teil tiefen und losen Sand anstrengend, und man findet am Strand weder Schatten noch Süßwasser.

 

 

 

Die bewachsenen Zonen der Dünen dürfen zum Schutz der Vegetation und der brütenden Vögel nicht betreten werden.
Das Besucherzentrum bietet Landkarten, Prospektmaterial (unter anderem den "Balbuzard", ein Heft mit einem genauen Plan des Parks) und Diavorträge zu den spezifischen Naturthemen.


Die Campingplätze rund um den Nationalpark (unter anderem in Richibucto und Point-Sapin) bieten Stellflächen mit und ohne Stromversorgung, die bei der Parkverwaltung vorbestellt und reserviert werden können. FürCampinggäste ohne Reservierung gilt das Windhundprinz (...wer zuerst kommt...). Am Kouchibouguac Nationalpark gibt es mehrere Hotels, Motels und Restaurants.

 

Als ein Tipp gilt "Kouchibouguac Restaurant & Motel" direkt am Eingang des Nationalparks: Das Restaurant bietet kanadische und europäische Küche, und neben Motelzimmern werden sehr hübsche Chalets auf dem Gelände vermietet.

 

 

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