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Die Stadt Kelowna


Ungefähr 106.700 Einwohner leben in der Stadt Kelowna. Es ist damit die größte Stadt am Okanagansee, der in British Columbia liegt. Erstmals wurde Kelowna von Missionaren im Jahr 1859 besiedelt, die offizielle Gründung war aber erst 1905.
Kelowna ist besonders für den Anbau von Wein bekannt, hier befindet sich sogar eines der größten Weinanbaugebiete von ganz Kanada.

 

Möglich wird dies durch das überaus günstige Klima. Die Temperaturen fallen im Winter nur selten unter null Grad Celsius, während die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer ungefähr 27 Grad Celsius betragen. Das bedeutet auch, dass die ideale Reisezeit in die Sommermonate fällt.

 

 

Wer allerdings das beginnende Grün erlebten möchte, der sollte in der Zeit von März bis Mai nach Kelowna reisen. Interessant und wunderschön anzusehen ist aber auch der kanadische Herbst, wenn sich die Bäume färben und alles in ein buntes Licht getaucht wird. September und Oktober sind dann die idealen Reisemonate, dann ist allerdings manchmal schon mit leichten Nachtfrösten zu rechnen.


Das Klima ist verbunden mit einigen anderen Umständen auch der Grund dafür, dass die Stadt selbst überproportional wächst, wenn man das Wachstum einmal mit anderen Städten Kanadas vergleicht. Seit den späten fünfziger Jahren wächst die Stadt besonders stark.

 

Damals wurde eine der größten schwimmenden Brücken über den Okanagansee gebaut. Die Brücke soll bis zum Jahr 2008 durch eine neue Konstruktion ersetzt werden. Damit soll vor allem die die Verkehrssituation entlastet werden, die von vielen Bewohnern von Kelowna bereits stark kritisiert wird.


Der Okanagansee ist übrigens ein großer Magnet für Touristen. Hier werden diverse Wassersportmöglichkeiten angeboten. Da das Wasser aber nicht gerade über warme Temperaturen verfügt, sind vor allem Segel- und Bootstouren auf dem See beliebt. Eine bekannte Sache dabei ist das Ausschauhalten nach Ogopogo.

 

Dies soll das im See lebende Seeungeheuer sein, das schon einmal im Jahr 1957 gesichtet worden sein soll. Seitdem blieb es allerdings verschollen und es wird vermutet, es hat sich eigentlich ohnehin nur um einen Wal gehandelt. Doch interessant ist es natürlich und viele Touristen und sogar Einheimische haben die Hoffnung, Ogopogo doch einmal zu sehen.


Leider zerstörten 2003 großflächige Brände sehr viel Wald rund um Kelowna, außerdem fielen rund zweihundert Häuser dem Brand zum Opfer. Inzwischen wurden große Teile des zerstörten Gebietes wieder aufgebaut, doch natürlich sind die Reste der Verwüstungen immer noch erkennbar. Ebenfalls zerstört wurde dabei ein Teil der Kettle Valley Railway, einer historischen Eisenbahnlinie. Bis heute wird am Wiederaufbau der zerstörten Teile gearbeitet, einige Abschnitte sind sogar wieder intakt.

 


Kelowna gilt als wirtschaftliches Zentrum der Region, besonders im Bereich der Landwirtschaft und dabei im Weinanbau. Seit einiger Zeit wird versucht, auch den Hightechbereich zu vereinnahmen, wobei man sagen muss, dass die Firmen allesamt recht klein sind und in der Regel nicht mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigen.

 

Wirklich große Arbeitgeber findet man noch selten, am ehesten in der Landwirtschaft. Um trotzdem auf dem Gebiet der High Technology etwas zu erreichen, schloss sich die Stadt Kelowna mit anderen Städten zusammen und sie bildeten gemeinsam das "Silicon Vineyard".


Natürlich kommt auch in Kelowna der Sport nicht zu kurz. Das ansässige Eishockeyteam heißt Kelowna Rockets und spielt in einem eigenen Stadion. Zu jedem Spiel kommen viele Gäste von außerhalb und natürlich die überwiegende Mehrheit der Bewohner der Stadt.


Neben dem Weinanbau ist die Haupteinnahmequelle der Einwohner von Kelowna der Tourismus, in der Stadt selbst gibt es neben den sportlichen Angeboten auch einige Galerien und Museen. Interessant ist zum Beispiel das Heimatmuseum, in dem man einiges über die Geschichte der Stadt und der Region erfahren kann.

 

 

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